Fahrplan in Geografie
Der Geografieunterricht an unserer Schule eröffnet den Schüler:innen spannende Einblicke in das Spektrum der Geographie. Die Themen sind zahlreich und umfassen viele drängende regionale und globale Fragestellungen. In der Sekundarstufe I findet der Unterricht einmal pro Woche statt (Klassenstufe 7-10). In der 9. Kasse gibt es die Möglichkeit am Wahlpflichtkurs teilzunehmen, um geographische Phänomene zu vertiefen und auf die Anforderungen eines Leistungskurses vorbereitet zu werden. In der Oberstufe haben die Schüler:innen die Möglichkeit, zwischen Grund- und Leistungskursen zu wählen, um ihr geographisches Wissen weiter zu vertiefen (Q1-Q4).
Geographie in der Sekundarstufe I
Klassenstufe 7 | Klassenstufe 8 | Klassenstufe 9 | Klassenstufe 10 |
| 1. Halbjahr: Naturkatastrophen und Naturgefahren Im ersten Halbjahr der 7. Klasse stehen die Kräfte der Natur im Fokus: Vulkanausbrüche, Erdbeben, Stürme und Überschwemmungen werden u.a. analysiert, um die Auswirkungen auf Mensch zu verstehen. | 1. Halbjahr: Geozonen und Klimazonen Die Geozonen der Erde, von den heißen Tropen bis zu den frostigen Polarregionen, stehen im Mittelpunkt; dabei wird besonders die tropische Regenwaldregion mit ihrer Artenvielfalt und ihren Herausforderungen beleuchtet. | 1. Halbjahr: Ressourcen und Rohstoffe Im ersten Halbjahr der 9. Klasse geht es um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen: Die Schüler:innen untersuchen, wie nachhaltige Konzepte Rohstoffabbau und -nutzung umweltverträglich gestalten können. | 1. Halbjahr: Globalisierung Die Schüler:innen beschäftigen sich mit der Globalisierung und ihren Folgen – vom weltweiten Handel über kulturellen Austausch bis hin zu Umweltproblemen, die durch grenzüberschreitendes Handeln entstehen. |
| 2. Halbjahr: Migration und Bevölkerung Im zweiten Halbjahr beschäftigen sich die Schüler:innen mit den Ursachen und Folgen von Migration, wie Kriegen, Klimawandel und wirtschaftlicher Ungleichheit, und erarbeiten, wie Gesellschaften sich verändern. | 2. Halbjahr: Armut und Reichtum Das Thema Armut und Reichtum zeigt globale Ungleichheiten auf, vom Globalen Süden bis hin zu Industrienationen, und hinterfragt, wie Wirtschaft und Politik zu einer gerechteren Welt beitragen können. | 2. Halbjahr: Klimawandel Im zweiten Halbjahr wird die Klimakrise zum zentralen Thema: Die Schüler:innen lernen die Ursachen, globale Auswirkungen und Möglichkeiten der Anpassung sowie Lösungen für eine klimafreundliche Zukunft kennen. | 2. Halbjahr: Europa Europa wird im letzten Schulhalbjahr der 10. Klasse untersucht, wobei wirtschaftliche, politische und kulturelle Verflechtungen sowie die Herausforderungen der EU thematisiert werden. |
Wahlpflichtkurs 9
Themengebiet 1: | Themengebiet 2: | Themengebiet 3: |
| Gefährdete Landschafts- und Kulturräume wie die Alpen, die Polarregionen und die Tropen sind durch menschliche Eingriffe, Klimawandel und Umweltzerstörung bedroht, was ihre ökologischen und kulturellen Funktionen massiv gefährdet. | Die demografische Entwicklung der wachsenden Weltbevölkerung stellt eine globale Herausforderung für die Nahrungsmittelproduktion dar, während in Regionen wie Brandenburg innovative landwirtschaftliche Strategien notwendig sind, um nachhaltig auf lokale und globale Bedürfnisse zu reagieren. | Die Bodenkunde erforscht die Entstehung, Eigenschaften und Funktionen von Böden als lebenswichtige Ressource, die für Landwirtschaft, Wasserspeicherung und das globale Ökosystem von zentraler Bedeutung ist. |
| Umfangreichere Informationen zu den Themengebieten finden Sie im Bereich Wahlpflichtkurs. | ||
Geographie in der Sekundarstufe II (Leistungs- und Grundkurse)
Q1 | Q2 | Q3 | Q4 |
| Im Mittelpunkt des 1. Semesters stehen die Geoökosysteme im Wandel. Das Themenfeld richtet den Blick auf das System Erde, das einzigartig ist, aber vor allem verwundbar. Besonders der menschengemachte Klimawandel stellt im „Anthropozän“ eine zentrale Herausforderung dar. Entlang der einzelnen Geosphären, von der Lithosphäre über die Hydrosphäre und Pedosphäre bis zur Kryosphäre und Biosphäre, untersuchen die Schüler:innen, wie der Mensch die räumlichen Bedingungen nutzt und gefährdet, aber auch, wie er sie nachhaltig gestalten kann. Das Prinzip der Nachhaltigkeit begleitet dabei alle Inhalte als Querschnittsthema. | Im 2. Semesters stehen raumbezogene Disparitäten und die Frage, wie „gerecht“ unsere Welt eigentlich ist im Zentrum. Die Schüler:innen sollen sich kritisch mit dem Entwicklungsbegriff auseinandersetzen und Aussagen zu Entwicklungsunterschieden prüfen. Dabei wird deutlich, dass die klassische Einteilung in „Nord“ und „Süd“ zunehmend an Aussagekraft verliert. Im weiteren Verlauf vertiefen die Kurse, nach jährlich wechselnden Schwerpunkten, Themen wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung, Migration und Demografie, Tourismus oder Energie und prüfen Ansätze zum Abbau von Disparitäten in Deutschland, Europa und weltweit.
| Im 3. Semesters stehen verschiedene Siedlungsprozesse im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass ein Schwerpunkt auf dem beliebten Thema Stadt liegt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen historische und aktuelle Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklungen und erarbeiten Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtplanung. Auf der jährlichen Fahrradexkursion erkunden die Leistungs- und Grundkurse unterschiedliche Stadtteile in Berlin und untersuchen die Theorien und Inhalte aus dem Unterricht. | Im Mittelpunkt des 4. Semesters steht die globalisierte Welt im Wandel. Die Schüler:innen betrachten aktuelle Globalisierungsprozesse und deren Auswirkungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und in verschiedenen Lebensbereichen. Dabei greifen sie Themen der vorangegangenen Semester auf und erweitern sie um die globale Perspektive. Zum Beispiel werden Küstenräume, die globale Ernährung, Gesundheit, Forschung und Entwicklung oder das Recycling in den Blick genommen. Da das Themenfeld das systemische Verständnis raumbezogener Strukturen und Prozesse stärkt, eignet sich Q4 besonders gut für die Vorbereitung auf die Abiturprüfung.
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