Informatik

Inhalt:



Informationstechnische Grundbildung und Methodentraining

7.Klasse

Im Rahmen des ITG – Unterrichts (pro Halbjahr vier Doppelstunden) werden die Schüler und Schülerinnen in die Benutzung der Computeranlage der Schule eingeführt. In diesem Zusammenhang erhalten sie den für die Anmeldung im Schulnetzwerk erforderlichen persönlichen Benutzernamen mit allen weiteren Hinweisen zum Speichern von Daten in ihrem Heimatverzeichnis.

Im 1. Halbjahr der 7. Klasse lernen die Schüler die Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm kennen [Formatierung von Texten, Erstellen eines Flyers, erste Schritte in der Internetrecherche] Die inhaltliche Festlegung (z.B. Lyrik oder Wortarten) erfolgt durch den unterrichtenden Deutschlehrer, da die vier Doppelstunden im Rahmen des Deutschunterrichts stattfinden. Die Ergebnisse aus dem ITG – Unterricht ergänzen das jeweilige Unterrichtsthema im Deutschunterricht und werden nicht gesondert benotet.

Im 2. Halbjahr ist der ITG – Unterricht an den Mathematikunterricht gekoppelt. Es werden daher die Grundlagen der Arbeit mit einem Tabellenkalkulationsprogramm gelegt – wiederum in Absprache mit den unterrichtenden Mathematiklehrern (z.B. Prozent- und Zinsrechnung, Statistik). Abschließend wird eine Lernerfolgskontrolle geschrieben, die sowohl die vermittelten mathematischen Kenntnisse überprüft als auch die Kenntnisse im Umgang mit dem Tabellenkalkulationsprogramm. Die Beurteilung dieser Lernerfolgskontrolle fließt in die Note des Faches Mathematik mit ein.

Daneben beginnt bereits in der 7. Klasse die Hinführung zu strukturierter Arbeit mit Texten (Fiktionale Texte und Sachtexte). Im Rahmen des Klippert – Methodentrainings lernen die Schüler die Drei – Schritt – Lesemethode kennen, d.h. sie benennen Schlüsselbegriffe mit den entsprechenden Nebeninformationen und heben diese durch differenzierte Markierung (Textmarker / Fineliner) hervor. Im ITG – Unterricht lernen die Schüler und Schülerinnen zudem das Recherchieren im Internet auf schülerund altersgerechten Seiten kennen und die ersten Grundlagen des Exzerpierens.

Am Ende des 7. Schuljahres wird auf dem Zeugnis die Teilnahme am ITG – Unterricht vermerkt. Eine Note wird nicht erteilt.

8.Klasse

Der ITG – Unterricht umfasst im 8. Schuljahr acht Doppelstunden, die vom Fach Ethik zur Verfügung gestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der erforderlichen Arbeitsschritte zur Ausarbeitung eines Referats. Die Schüler wählen ein Thema aus einer vorgegebenen Themenliste (z.B. Wanderung durch die Epoche der Romantik mit Unterthemen aus den Bereichen Literatur, Kunst, Musik, Politik). Anschließend erfolgt eine Recherche im Internet, wobei die Seiten wiederum von den Lehrern vorgegeben sind. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Bibliotheksrecherche zur Ergänzung der Internetrecherche. Ein Handapparat wird von den Lehrern ergänzend zur Verfügung gestellt. Die Schüler erarbeiten sich ihr Referat inhaltlich zunächst in Einzelarbeit in fünf Schritten:

  1. Erstellen einer Aussagenliste zur Internet- / Buchrecherche mit korrekter Quellenangabe
  2. Ordnen der Aussagen zu einer strukturierten Aussagenliste (Gliederung des Referats)
  3. Anfertigen einer gegliederten Stichpunktliste (Grundlage für die Powerpoint – Folien)
  4. Verfassen des vollständigen Referattextes
  5. Anlegen eines Quellenverzeichnisses

Die Schüler dokumentieren ihren Arbeitsprozess in einer Präsentationsmappe.

Im Anschluss an die Ausarbeitung des Referats erfolgt die Visualisierung der wesentlichen Aspekte des Themas. In diesem Zusammenhang werden die Schüler in die Anwendung eines Präsentationsprogramms (PowerPoint) eingeführt. Die Erarbeitung der Powerpointpräsentation erfolgt in Partnerarbeit.

Zum Schluss halten alle Schüler ihren visuell unterstützten Vortrag, wobei ein Zeitrahmen von 10 – 15 Minuten einzuhalten ist.

Die Beurteilung setzt sich aus zwei gleichwertigen Teilen zusammen, einerseits der Präsentationsmappe und andererseits des durch Powerpoint unterstützten Vortrags. Die Note wird auf dem Zeugnis gesondert ausgewiesen, ist jedoch nicht versetzungsrelevant.

9.Klasse

Nachdem die Schüler in der 8. Klasse alle wesentlichen Arbeitsschritte zur Erstellung und Visualisierung eines Referats kennen gelernt haben, erarbeiten sie in der 9. Klasse in der Regel eigenständig ein Referat in einem frei gewählten Fach. Dazu wird wiederum eine Präsentationsmappe oder eine Kurzdokumentation angelegt, die alle verwendeten Materialien beinhaltet bzw. in einem Quellenverzeichnis anführt. Als Präsentationsmedium können die Schüler zwischen PowerPoint, OH – Folien oder einem Plakat wählen. Die Beurteilung kann über standardisierte Bewertungsbögen erfolgen, die den Anforderungen der Präsentationsprüfung im Rahmen des MSA entsprechen. Die Note fließt in den allgemeinen Teil des jeweiligen Faches, indem das Referat gehalten wurde, mit ein.

Im zweiten Halbjahr der 9. Klasse nehmen alle Schüler und Schülerinnen als Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung im Rahmen des Mittleren Schulabschlusses an einem eintägigen Workshop teil, indem sie nochmals vertiefend einige erforderliche Kernkompetenzen vermittelt bekommen (Leitfrage & Struktur; Literaturrecherche; Texte lesen & Exzerpieren).
A. Geiselhardt
18.3.2014

Wahlpflicht Informatik Klasse 9/10:

eine Klassenarbeit pro Halbjahr entspricht 33% der Gesamtnote, 2/3 sind Mitarbeit, Vorträge, Kurzkontrollen, praktische Übungen etc.

Grundkurs Oberstufe:

eine Klausur pro Semester = 50% der Semesternote, AT umfasst Vorträge, Mitarbeit, LK etc.
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Informatiklehrer

Fachleitung: Herr Schicke


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