Mädchenmannschaft des Georg-Herwegh-Gymnasiums mischt gut bei den Berliner Schulmeisterschaften im Handball mit
Beim diesjährigen Landesentscheid Handball der Berliner Schulen zeigte unsere Mädchenauswahl der Altersklasse U18 des Georg-Herwegh-Gymnasiums leidenschaftlichen Einsatz und beendete das Turnier auf Platz sechs.
Die Mannschaft und das Turnier
In der U18-Spielklasse waren in diesem Jahr die Jahrgänge 2009 bis 2012 spielberechtigt. Unser Aufgebot bestand aus acht Mädchen, nämlich Karolina und Lou (Jg. 2009), Clara und Emilia (Jg. 2010), Pauline und Linda (Jg. 2011) sowie Ida und Marie (Jg. 2012), die sich somit sehr paritätisch aufgeteilt in dieser Altersspanne bewegten. Im Turnier um Bronze waren neben unserer Schule noch das Lily-Braun-Gymnasium, die Carl-Zeiss-Schule sowie das benachbarte Romain-Rolland-Gymnasium vertreten. Den Einzug ins Finale hatte unsere Auswahl bereits verpasst.
Die doppelte Turnieransetzung
Ursprünglich sollte das Turnier am 4. März in der Sporthalle Schöneberg ausgetragen werden. Tatsächlich trafen an besagtem Tage auch alle Mannschaften, die Schiedsrichter sowie die Turnierleitung ein, jedoch blieb die Sporthalle verschlossen. Unglaublicher Vorfall!
Aus diesem Grunde wurde das Turnier an gleicher Stelle am 16. April nachgeholt. Es spielte jeder gegen jeden bei 2×10 Minuten Spielzeit.
Das erste Gruppenspiel
Im ersten Spiel traten wir gegen die Mannschaft des Romain-Rolland-Gymnasiums an, die von einer ehemaligen Herwegh-Schülerin und Spielerin betreut wurde. Das noch relativ neue Sportprofil unseres Reinickendorfer Nachbarn zeigte seine Früchte. Die Mannschaft wirkte gut abgestimmt und machte es uns im Angriff schwer. Dennoch gelang es Karo drei Treffer in der ersten Halbzeit zu erzielen und auch Pauline war spektakulär über die linke Außenposition erfolgreich. Einen weiteren Treffer zum 7:5 Halbzeitstand steuert Emilia bei. Dennoch sahen wir ein, dass wir Lou, die wir aufgrund einer Fußverletzung im Tor schonen wollten, auf dem Spielfeld brauchten, wenn wir dieses Spiel noch drehen wollten.
In neuer Aufstellung traten wir unseren Gegnerinnen in der zweiten Halbzeit entgegen. Die Wirkung blieb nicht aus. Unsere Defensive stabilisierte sich und auch dank toller Paraden von Pauline ließen wir in den zweiten zehn Minuten nur drei Gegentreffer zu. Im Angriff wurde unsere rechte Seite belebt. Doch auch unsere Gegnerinnen hatte sich besser auf uns eingestellt. Karo wurde sehr wirkungsvoll abgeschirmt und unser Aufbauspiel immer wieder unterbrochen. Die sich eröffnenden Räume wussten zwar Clara und Ida zu nutzen, dennoch gelangen auch uns nur noch drei Tore in der zweiten Spielhälfte, sodass die Partie 10:8 gegen uns endete.
Das zweite Gruppenspiel
In unserem zweiten Spiel liefen wir gegen die Auswahl der aus Spandau angereisten Carl-Zeiss-Schule auf, die das erste Spiel klar mit 10:6 Toren gewonnen hatte. Die kompakte Defensive und Spielschnelligkeit sowie das robuste Angriffsspiel dieser Mannschaft bekamen nun auch wir zu spüren. Da uns kein Anspiel an den Kreis gelang, versuchten wir es mit Würfen aus dem Rückraum und suchten die Zweikämpfe. Hier waren Karo und Lou erfolgreich, dennoch lagen wir nach zehn Minuten mit 7:3 Toren hinten.
Auch kleinere Umstellungen in der zweiten Halbzeit änderten wenig am Gesamtbild. Am Ende mussten wir einsehen, dass wir an diesem Tage unseren Gegnerinnen nicht gewachsen waren und gaben das Spiel mit 13:6 ab.
Das dritte Gruppenspiel
Viel Zeit zum Durchatmen und Sammeln blieb indes nicht, denn unmittelbar danach traten wir in unserem letzten Spiel gegen das im Turnier ebenso sieglos gebliebene Lily-Braun-Gymnasium (Tempelhof-Schöneberg) an. Das Spiel um Platz fünf im Landesentscheid sollte noch einmal eine emotionale Achterbahnfahrt werden. Da wir mit einem positiven Erlebnis das diesjährige Schulturnier beenden wollten, gaben unsere Mädels noch einmal alles. Unsere Flügelflitzerin Linda legte einen Sprint nach dem anderen hin und endlich gelang es auch, Clara am Kreis in Szene zu setzen, die gleich drei Treffer in der ersten Halbzeit erzielte. Eine Minute vor der Halbzeitpause sollte der vierte Treffer folgen, doch Clara stürzte in ihrer Aktion so schmerzhaft, dass das Spiel unterbrochen und Clara vom Feld getragen werden musste. Der Schock war bei allen Beteiligten groß. Davon abgesehen war es toll, welche Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft, insbesondere von Spielerinnen des RoRo, uns entgegenschlug.
Unsere Mädels entschieden sich dann auch, die Halbzeit und das Spiel zu Ende zu spielen. In neuer Aufstellung und ohne Wechseloption ging es also in die letzten elf Minuten, in denen so viele wilde Dinge passierten, dass man sie hier gar nicht alle aufzählen kann. Spektakulär waren auf jeden Fall der Treffer von Marie von der rechten Außenposition aus fast unmöglichem Winkel, die Sieben-Meter-Paraden von Pauline und die schönen Tore von Lou, Karo und Emilia. In den Aufs und Abs des Spiels trug uns das zeitweise sogar eine Zwei-Tore-Führung ein, die auch noch 90 Sekunden vor Ende Bestand hatte. Aber was wäre eine Achterbahnfahrt ohne noch einen Looping am Ende? So trennten wir uns nach 20 Minuten fairerweise unentschieden.
Das Fazit
Zum vierten Mal in Folge haben wir im Wettbewerb der U18-Mädchen eine Handballauswahl gemeldet. Zwar gab es dieses Jahr nicht wie in den Jahren 2023 und 2024 Edelmetall, dennoch haben die Mädchen die Handballtradition unserer Schule durch ihr Auftreten würdig weitergeführt. Und das Beach-Handball-Turnier im Sommer liegt ja noch vor uns. Vielleicht gelingt es da, die vierte Silbermedaille in Folge abzuräumen.

Das U18-Team des GHG: Karolina, Ida, Marie, Emilia, Clara, Lou, Linda und Pauline (v.l.n.r.)
Schwimmwettkampf der Berliner Oberschulen (Sek I) 2026 GHG-Team erzielt zwei Podestplatzierungen
Auch in diesem Jahr nahm eine Auswahl des Georg-Herwegh-Gymnasiums am Schwimmwettkampf der Oberschulen für die Sekundarstufe I teil. Zu der von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie organisierten Veranstaltung meldeten sich 15 Mannschaften an, von denen 14 am Wettkampftag antraten. Der Wettkampfort war am 25. März einmal mehr die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE), die mit ihrem schnellen 50m-Becken, den modernen Startblöcken, sogenannten Wellenkillerleinen, Anschlagmatten, einer vollelektronischen Zeitmessung und der großen digitalen Anzeigetafel an der Stirnseite gegenüber der Startbrücke beste Bedingungen bot, um einen guten Wettkampf zu erleben.
Das Team
Für das Schwimmteam wurden in diesem Jahr bekannte Namen, aber auch einige Neuzugänge nominiert. Bei den Mädchen mussten wir leider aufgrund eines Auslandsaufenthaltes auf unsere Rückenspezialistin Amelie (10 MIDI) verzichten. Somit sollte Charlotta alias Charlie (10 C1) das Mädchenquartett anführen, welches durch Emma (8 C2), Charlotte (7 B1) und Luise (7 MU) komplettiert wurde. Andersherum sah es bei den Jungen aus. Hier konnten wir auf drei Stammkräfte, nämlich Theodor (10 MIDI), Torben (9 B1) und Emil (9 MIDI) zurückgreifen, die durch Yannis (7 B2) ergänzt wurden.
Der Wettkampftag
An besagtem Mittwoch war es dann soweit. Leider mussten Emil und Charlie kurzfristig ihre Teilnahme absagen, sodass wir in doppelter Unterzahl an den Start gehen mussten. Dennoch stellte sich das Team ohne zu murren den Aufgaben.
Parallel zu unserem Schwimmwettkampf kämpfen außerdem noch zwei Mädchen- und zwei Jungenmannschaften von den Sportschulen im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia (U16)“ um die Qualifikation zum Bundesfinale, sodass ein Teil der 13- bis 15jährigen Schwimmelite der Hauptstadt zu bestaunen war.
Die Staffeln
Der Wettkampf begann mit der gemischten 4x50m Tauchstaffel, bei der die ersten 25m unter Wasser zurückgelegt werden müssen, um Zeitstrafen zu vermeiden. Das übernahmen Emma, Torben, Luise und Theo. Alle Vier schafften es, die erforderlichen 25m nach dem Start vollständig durchzutauchen. Mit der Endzeit von 2:36,16 Minuten (10. Pl.) konnten wir zufrieden sein. Nur im Jahr 2017 war bisher eine Schulmannschaft schneller gewesen.
Die Lagenstaffel absolvierten wir in der Reihenfolge Luise (Rücken), Torben (Brust), Yannis (Schmetterling) und Emma (Kraul) in einer Zeit von 2:28,93 Minuten. Das war wieder die zweitschnellste Zeit, die je ein GHG-Team geschwommen war. Über diese Zeit und Platz sieben konnten wir uns also sehr freuen. Beim abschließenden Dauerschwimmen trat dann aber die gesamte Mannschaft noch einmal an, um als Team schnellstmöglich 2500m zu schwimmen. Trotz zweier unbesetzter Startplätze hielt unser Team, angeführt von Yannis, Torben und Theo, die jeweils 600m in die Wertung einbrachten, lange gut mit den anderen Mannschaften mit. Am Ende machten sich dann aber doch die zwei fehlenden Startplätze bemerkbar. Die Zeit von 7:39,21 Minuten bedeutete Platz 13.

Die Einzelstrecken
Die Einzelstrecken begannen mit den 50m Rücken. Bei den Jungen übernahm zum ersten Mal Yannis die Verantwortung. Trotz seines jungen Alters zeigte er eine bärenstarke Leistung und schwamm in 33,22 Sekunden mit neuem Schulrekord auf den dritten Platz. Was für ein toller Einstand! Auch bei den Mädchen übernahm mit Luise unsere Jüngste im Team die Aufgabe und erzielte in 46,01 Sekunden Platz elf.
Über die 50m Freistil gingen für uns wie im Vorjahr Theo und zum ersten Mal Emma an den Start. In einem stark besetzen Starterfeld schwamm Theo 30,34 Sekunden (7. Pl.). Emma absolvierte die Strecke in 34,65 Sekunden (8. Pl.).
Die verbleibende Bruststrecke war bei den Jungen ein Fall für Torben. Der rechtfertigte das in ihn gesetzt Vertrauen gleich doppelt, indem er in 34,34 Sekunden in neuer Schulbestzeit auf den zweiten Platz schwamm! Auch Charlotte machte ihre Sache gut und erzielte in 49,74 Sekunden Platz neun.

Siegerehrung
Bei der abschließenden Siegerehrung belegten wir in einer Gesamtzeit von 16:32,60 Minuten Rang elf im Schulvergleich. Auch wenn wir damit in diesem Jahr eine Top-Ten-Platzierung knapp verpasst haben, so konnten wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Ein großer Dank geht auch an Marie und Joni, die die Mannschaft begleitet und unterstützt haben. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich wieder mit einem vollbesetzten Team auftreten und an unsere Erfolge anknüpfen können.

Charlotte, Emma, Yannis, Torben, Theodor (v.l.n.r.) und Luise (vorne); außen Marie und Jonathan
Nachwuchsmannschaft des Georg-Herwegh-Gymnasiums beweist sich bei den Berliner Schulmeisterschaften im Handball
Beim Landesentscheid Handball der Berliner Schulen zeigte das neu formierte Handballteam der Altersklasse U16 des Georg-Herwegh-Gymnasiums auch in der Runde der Erst- und Zweitplatzierten großen Einsatz und beendete das Turnier auf Platz sechs.
Die neue Mannschaft
Sieben Siebtklässler, nämlich Bela, Robin, Julius, Mateo, Emil, Casper und Carl hatten sich in unserem neuen Jahrgang am GHG gefunden und den Kern der neuen Mannschaft in der U16-Klasse gebildet. Angeführt von Moritz aus der achten Klasse und unterstützt durch Emilian und Christoph aus der Neunten hatte es die Mannschaft tatsächlich geschafft, die Regionalrunde zu überstehen und war als Gruppenzweiter der A-Gruppe der Region Nord-West in die Hauptrunde eingezogen.
Die verbleibenden Turniermannschaften
Die Hauptrunde wurde am 18.02.2026 im Horst-Korber-Sportzentrum ab 11.50 Uhr in zwei Gruppen ausgetragen. Wir waren zusammen mit dem Robert-Havemann-Gymnasium (Sieger der Region Ost), dem Ulrich-von-Hutten-Gymnasium (Zweiter Region Süd) und überraschenderweise auch wieder mit dem Gottfried-Keller-Gymnasium (Sieger Gruppe A Region Nord-West) der Gruppe A zugeordnet. Parallel dazu spielten in der Gruppe B das Emmy-Noether-Gymnasium (Sieger Region Süd), die Merian-Schule (Zweiter Region Ost) sowie mit dem Romain-Rolland-Gymnasium und dem Gabriele-von-Bülow-Gymnasium die Gruppensieger der Gruppe B in der Region Nord-West. In dem Turnier sollten die beiden Finalisten ermittelt sowie die Plätze drei bis acht ausgespielt werden.
Die gute und die schlechte Nachricht
Leider mussten wir an diesem Tag verletzungs- und krankheitsbedingt auf Robin und Julius verzichten, sodass wir nur mit einer Auswechseloption zum Turnier anreisten. Aufgrund der vielen Spiele, die vor uns standen, schuf das eine große Herausforderung an die Kondition und Konzentration der Spieler. Entgegen kam uns da die Abmeldung der Mannschaft des Robert-Havemann-Gymnasiums, auch wenn sich die Spielzeit dadurch nur um 5 Minuten verkürzte, da nun von 1×15 Minuten auf 2×10 Minuten pro Begegnung umgestellt wurde.
Das erste Gruppenspiel
Im ersten Spiel traten wir gegen die Mannschaft des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums an. Diese hatte im ersten Spiel eine knappe Niederlage hinnehmen müssen und stand nun mit Blick auf die eigenen Ambitionen unter Zugzwang. Nachdem wechselseitig die ersten Angriffe ins Leere liefen, gerieten wir zwar in Rückstand, doch nach einem schönen Anspiel an den Kreis erzielte Mateo das erste Tor. Obwohl wir physisch in der Breite deutlich unterlegen waren, gelang es uns, die gesamte erste Halbzeit auf Augenhöhe mitzuspielen, da wir im Angriff gleich drei Mal über links außen durch Emil erfolgreich waren und Moritz, Casper und Carl immer wieder Mateo suchten und fanden und auch selbst in der Mitte durchspielten und zu Abschlüssen kamen. Mit dem Halbzeitstand von 8:7 konnten wir sehr zufrieden sein. Leider stellte sich der Gegner in der zweiten Halbzeit besser auf uns ein, spielte konsequenter seine körperlichen Vorteile aus und gewann schließlich mit 16:10 Toren.
Das zweite Gruppenspiel
Gleich darauf kam es zu einer Neuauflage der Begegnung mit der Auswahl des Gottfried-Keller-Gymnasiums. Es ist zu bemerken, dass diese Schule ein Sportprofil besitzt und die Schulmannschaft zwei Mal in der Woche zusammen im Rahmen des Unterrichts trainiert. Diese ungleichen Voraussetzungen bekamen wir in der ersten Halbzeit deutlich zu spüren. Es spricht klar für unsere Mannschaft, dass nach dem 13:4 Halbzeitstand weitergekämpft wurde und trotz des robusten Verteidigungsverhaltens in den zweiten zehn Minuten beachtliche acht Tore gegen den haushohen Favoriten erzielt werden konnten. Auch wenn das Spiel 28:12 endete, waren wir mit unserer Leistung zufrieden.
Das Platzierungsspiel
Als Gruppendritter der Gruppe A traten wir nach einer kleinen Mittagspause im Spiel um Platz fünf gegen den Gruppendritten der Gruppe B an, das war das Team des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums. Gespielt wurden 1x 15 Minuten. Schnell zeigten sich zwei Dinge: Erstens, dass wir spielerisch dem Gegner ins nichts nachstanden und zweitens, dass wir nicht die Form aus dem vorangegangenen Spiel abrufen konnten. So gerieten wir trotz guter Einzelaktionen von Moritz in Rückstand. Phasenweise ließen wir unsere Spielqualitäten blicken und auch das konsequente Abwechseln zwischen Mateo und Bela an der Kreisposition machte sich bezahlt. Da uns Christoph mit einigen guten Paraden im Spiel hielt, wurde es am Ende nochmal richtig knapp und wir konnten den Anschlusstreffer herstellen. In der turbulenten Schlussphase fehle uns allerdings ein Quäntchen Konzentration und Präzision, sodass wir mit 10:12 Toren verloren.
Das Fazit
Dennoch durften wir mit der Turnierbilanz zufrieden sein. Der sechste Platz im Landesentscheid Berlin stellt mit solch einer jungen Mannschaft ein gutes Ergebnis dar, auf dem man aufbauen kann. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich mit einer Leistungssteigerung auf uns aufmerksam machen können. Bis dahin bleibt uns noch der Ausblick auf das Beach-Handball-Turnier im Sommer, bei dem wir ordentlich mitmischen wollen.

Das U16-Team des GHG: Emil, Carl, Moritz, Christoph, Casper, Mateo, Emilian und Bela (v.l.n.r.)
Bronzemedaille für das Georg-Herwegh-Gymnasium bei den Berliner Schulmeisterschaften im Handball
Beim Landesentscheid Handball der Berliner Schulen zeigte das Handballteam der Altersklasse U20 des Georg-Herwegh-Gymnasiums auch in der Runde der Erst- und Zweitplatzierten großen Einsatz und beendete das Turnier mit einem verdienten dritten Platz.
Das neue Jahr war eben erst angebrochen, als unsere großen Jungs der Jahrgänge 2006 bis 2010 am 7. Januar in der Sporthalle Schöneberg um den Einzug ins Finale kämpften. Erfreulicherweise hatten wir dieses Mal keine verletzungs- oder krankheitsbedingten Ausfälle zu beklagen und konnten fast den gesamten Kader aufbieten. Weniger Glück hatte die Mannschaft des Robert-Havemann-Gymnasiums, die das Turnier absagen musste. So standen für uns nur noch zwei Spiele auf dem Plan, von denen wir mindestens eines gewinnen mussten, um uns die Teilnahme am Finale zu sichern.
Im ersten Spiel traten wir gegen die siegreiche Auswahl des Max-Delbrück-Gymnasiums aus dem Qualifikationsturnier der Region Süd-Ost an. Es entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts. In der Schlussphase fehlte dann leider das letzte Quäntchen Abgezocktheit: Während der Gegner in der letzten Spielphase die entscheidenden Aktionen konsequenter ausspielten, leisteten wir uns den berühmten einen Fehler zu viel. So mussten wir uns am Ende denkbar knapp mit nur einem Tor geschlagen geben.
Das vorentscheidende Auftaktspiel hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Nun standen wir mit dem Rücken zu Wand und im zweiten Spiel wartete ausgerechnet ein ortsnaher Rivale, das Humboldt-Gymnasium, gegen welches wir bereits einige Wochen zuvor in unserem Qualifikationsturnier der Region Nord-West gespielt und verloren hatten. Natürlich war die Motivation riesig, den Ausgang des Spiels neu zu schreiben. Doch trotz großer Anstrengungen und viel Kampfgeist war unser Team an diesem Tag chancenlos. Humboldt spielte sehr stabil, nutzte Fehler konsequent aus und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende mussten wir uns mit sechs Toren Unterschied geschlagen geben.
Auch wenn es diesmal nicht für mehr gereicht hat, bleibt eine starke Gesamtleistung beim diesjährigen Landesentscheid. Auf diese sportliche Leistung können die Jungs stolz sein.

Die Gewinner der Bronzemedaille (v.l.n.r.): Leopold, Fabian, Alexander (vorne), Jonte, Marc, Tom, Moritz, Larin, Martin, Torben, Ferenc, Hr. Gehrke
Gez. Steven Gehrke und Robert Bitzan
Shakespeare goes Hollywood – und die Shakespearekurse gehen natürlich hin
Die beiden GHG-Shakespeare-Seminarkurse sind am 22.1. 2026 zum Kinostart der Buchverfilmung von Maggie O’Farrels fiktiven Biographie über Shakespeare und seiner Frau Anne Hathaway (im Film Agnes) mit dem Titel „Hamnet“ gegangen.
Der Golden Globe Gewinner und Oskar-nominierte Film hat die Kenner begeistert!


Ohne Punktverlust ins Halbfinale: Mädchen-Team (Fußball) startet erfolgreich ins Jahr
Frauen- und Mädchenfußball boomt! Das hat man nicht nur bei der Fußball-EM im letzten Jahr
gesehen. Auch das GHG stellt mittlerweile traditionell eine Auswahlmannschaft, um sich mit
anderen Schulen zu messen.
So ging es am 13. Januar 2026 in die erste Runde der Hallensaison. Die Mannschaft, die aus
alten Hasen, aber auch vielen jungen Talenten aus den Jahrgängen 7 und 8 zusammenkam, musst
sich nicht lange finden. Beim Turnier, in dem man unter die ersten beiden Teams kommen musste,
setzte sich unsere GHG-Auswahl mit drei Siegen aus drei Spielen und nur einem Gegentor gegen
die Betina-von-Arnim-Schule, das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium und die Albrecht
Haushofer-Schule souverän durch. Dabei zeigten alle Beteiligten, was sie konnten: Ob die
beeindruckende Technik von Lilou, die glänzenden Reflexe von Pauline im Tor, der unbändige
Kampfeinsatz von Linda, die Übersicht im Passspiel von Mia oder die tollen Tore von Sophia,
Matilda, Elisa und Antonia, jede Einzelne hatte ihren Anteil am Erfolg des Teams. Hervorzuheben
ist jedoch die Erfahrung, die Carla als Älteste mitbrachte und diese auf die ganze Mannschaft
übertrug.
So kann es gern im Halbfinale weitergehen, auch wenn dort noch ganz andere
fußballerisch starke Kaliber warten. Aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung stehen
auch dort die Chancen gut.

Schwimmwettkampf der Berliner Oberschulen (Sek II) 2025 – GHG-Team präsentiert sich in Top-Form
Zum achten Mal in Folge nahm eine Auswahl des Georg-Herwegh-Gymnasiums am Schwimmwettkampf der Oberschulen für die Sekundarstufe II teil. Zu der von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie organisierten Veranstaltung meldeten 27 Schulen 28 Mannschaften an, von den 25 am Wettkampftag antraten. Der Wettkampfort war am 17. Dezember 2025 einmal mehr die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE), die mit ihrem schnellen 50m-Becken, den modernen Startblöcken, sogenannten Wellenkillerleinen, Anschlagmatten, einer vollelektronischen Zeitmessung und der großen digitalen Anzeigetafel an der Stirnseite gegenüber der Startbrücke beste Bedingungen bot, um einen guten Wettkampf zu erleben.
Das Team
Unser Team bestand in diesem Jahr aus Marie Nitt (12. Kl.), Anna Pawellek (12. Kl.), Amélie Purschke (12. Kl.) und Amelie Mallassa (10. Kl.) bei den Mädchen sowie Jonathan Tschirpke (12. Kl.), Juri Smolik (11. Kl.), Timon Andreck (11. Kl.) und Torben Nitt (9. Kl.) bei den Jungen. Von der Möglichkeit, die Oberstufenauswahl durch Schülerinnen und Schüler der Unterstufe aufzufüllen, hatten wir in diesem Jahr nur sehr ausgewählt Gebrauch gemacht.
Zudem war im Vorfeld klar: Für unsere langjährigen Leistungsträger Jonathan und Marie wird es der letzte Auftritt für unsere Schulauswahl sein. Schon an dieser Stelle geht ein großer Dank an euch für eure stetige Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft.

GHG-Auswahl 2025: Torben, Marie, Amélie, Amelie, Jonathan, Anna, Juri und Torben (v.l.n.r.)
Der Wettkampf
Los ging es mit der gemischten 4x50m Tauchstaffel, bei der die ersten 25 Meter tauchend absolviert werden müssen. Die Aufgabe erfüllten Amélie, Juri, Anna und Timon fehlerfrei in 2:43,75 Minuten, was Platz 18 bedeutete. Es folge die erste Einzelstrecke des Tages, die 100m Rücken. Bei den Jungen ging für uns Juri an den Start, der in 1:35,03 Min. seine Zeit vom Vorjahr um drei Sekunden unterbot und Platz 19 belegte. Bei den Mädchen waren wir mit der Rückenspezialistin Amelie hervorragend aufgestellt, die uns prompt Anlass zum Jubeln gab, da sie in 1:22,71 Min. ihre im Vorjahr aufgestellte Schulbestzeit deutlich unterbot und Platz sechs belegte. Eine weitere schöne Überraschung erlebten wir bei der anschließenden 4x50m Lagenstaffel mixed. Hier unterboten Amelie, Torben, Jonathan und Marie ihren eigenen Schulrekord um über 1 Sekunde und belegten in 2:12,23 Min. einen starken fünften Platz. Es folgten die 100m Freistil mit Jonathan und Marie, die beide unter ihren Vorjahreszeiten blieben. Trotz eines bandagierten Fingers errang Jonathan in 1:00,86 Min. einen hervorragenden 4. Platz. Auch Marie schlug sich in 1:16,26 Min (17. Pl.) in einem starken Starterinnenfeld wacker. Die dritte und letzte Einzelstrecke stellte die 100m Brust dar. Unser Jüngster im Team (Torben) sorgte hier in 1:16,80 Min. (7. Pl.) für die nächste gute Zeit. Hier zeigte sich erneut deutlich, wie stark die Konkurrenz in diesem Jahr war, denn mit dieser Zeit wäre Torben bei der letzten Auflage dieses Wettkampfes sicher Zweiter geworden. Bei den Mädchen konnte sich Anna über eine 1:48,22 Min. (18. Pl.) freuen. Zum Ende stand noch die Dauerschwimm-Staffel auf dem Programm. Hierbei geht es darum, als Mannschaft so schnell wie möglich 2500m zu schwimmen, wobei alle Teilstrecken addiert werden. Mit der Zeit von 6:22,77 Min. und Platz zehn konnten wir sehr zufrieden sein.
Siegerehrung
Bei der abschließenden Siegerehrung waren wir auf unser Abschneiden gespannt. Würden wir in der Addition aller Einzel- und Staffelzeiten unsere Vorjahresbestzeit unterbieten und vielleicht sogar eine Top-Ten-Platzierung erzielen? Der Reihe nach wurden die Mannschaften gemäß ihrer Platzierung zur Ehrung aufgerufen. Als der elfte Platz genannt wurde und unser Schulname noch nicht dabei war, wussten wir, dass wir eines unserer Ziele erreicht hatten. Dann wurde unser Team vom Georg-Herwegh-Gymnasium als achtbeste Schule aufgerufen. Der Blick auf die Urkunde verriet uns, dass wir auch unser zweites Ziel erreicht hatten, denn unsere Endzeit lautete 19:38,63 Minuten. Das war noch einmal über zehn Sekunden schneller als letztes Jahr und damit die schnellste Gesamtzeit, die je eine Schulauswahl vom Herwegh-Gymnasium auf der 50m-Bahn aufgestellt hatte.
Glückwunsch!

Ehrung des Georg-Herwegh-Gymnasiums im Schulhandball
Der Handball-Verband Berlin würdigte zehn Tage vor Weihnachten vor einer spektakulären Kulisse die außergewöhnliche Leistung unserer Schule im Schulhandball.
Zugegebenermaßen hatten wir damit überhaupt nicht gerechnet. Umso freudig überraschter waren wir, als wir Ende November 2025 folgende Einladung des HANDBALL-VERBAND BERLIN e.V. (HVB) erhielten:
„Liebes Georg-Herwegh-Gymnasium, wir freuen uns sehr, eure Schule zu einer besonderen Ehrung im Rahmen eines Heimspiels der Füchse Berlin einzuladen. In der Halbzeitpause möchten wir euren außergewöhnlichen Einsatz und eure regelmäßige Teilnahme an unseren Handballveranstaltungen in diesem Jahr würdigen. Ihr gehört zu den beiden Schulen, die am häufigsten vertreten waren – dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“
Als Anerkennung unserer Leistungen wurden uns insgesamt 32 Freikarten für das Füchse-Spiel am 14.12.2025 zur Verfügung gestellt, die wir an die Spielerinnen und Spieler, die betreuenden Lehrkräfte sowie begleitende Elternteile vergeben durften. So erschienen wir nach Hallenöffnung vor der Max-Schmeling-Halle und hatten pünktlich zum Anpfiff um 16:30 Uhr unsere Plätze auf der Tribüne eingenommen. Von dort aus beobachteten wir einen guten Spielbeginn aus Berliner Sicht und feuerten die Füchse natürlich nach Kräften an.
Doch dann war es schon so weit und wir verließen unsere Plätze, um uns in den letzten Minuten der ersten Halbzeit am vereinbarten Sammelpunkt aufzustellen. Dort trafen wir nicht nur die Cheerleader, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Jeanne-Barenz-Schule, die ebenfalls geehrt werden sollten. Begrüßt durch die Moderation liefen wir unter den Augen der über 8000 Zuschauerinnen und Zuschauer geordnet auf das Spielfeld und nahmen stolz unsere Urkunde in Empfang. Zudem wurden wir mit einem Netz voller Handbälle beschenkt.

Foto: Niklas Köppen
Im Anschluss durfte unser Mannschaftskapitän Larin als kleiner Showact in einer lustigen Challenge gegen eine Spielerin der Jeanne-Barenz-Schule antreten. Zurückgekehrt auf unsere Plätze konnten wir in der zweiten Halbzeit den souveränen 35:28 (19:13) Heimsieg der Füchse Berlin gegen die HSG Wetzlar bejubeln.
Alles in allem war es also eine gelungene Veranstaltung und ein tolles Erlebnis. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass der HVB, der alljährlich sowohl den Landesentscheid Handball als auch den Landesentscheid Beach-Handball im Rahmen des Schulsportwettkampfprogrammes unterstützt, unsere kontinuierliche Beteiligung registriert und unseren außergewöhnlichen Einsatz gewürdigt hat. Wir sind auf unsere nun schon mehrere Jahrzehnte andauernde Handballtradition an unsere Schule sehr stolz und voller Zuversicht, dass wir diese auch in Zukunft fortsetzen können.
Beach-Handball Landesfinale 2025 – starke Auftritte der GHG-Mannschaften
Im Allgemeinen, aber für unsere Schule im Besonderen ist es immer ein Höhepunkt im Schulsportkalender: Das Beach-Handball-Turnier für Schülerinnen und Schüler der Berliner Schulen. Die 27. Auflage wurde am 7. und 8. Juli erneut im Sportpark Füchse Berlin in Reinickendorf ausgetragen. Für uns quasi ein Heimspiel, bei dem wir wie in den letzten beiden Jahren in allen für uns bespielbaren sechs Wettkampfklassen Mannschaften gemeldet hatten.
U20 männlich
Am Montag wurden neben den Grundschulpartien (U14) auch die Wettbewerbe in der Spielklasse U20, also den Jahrgängen 2005 bis 2009 ausgetragen. Den Anfang machten unsere Jungs, die sich in der Gruppenphase in drei Partien bewähren mussten. Nach dem etwas enttäuschendem sechsten Platz im Vorjahr wollten unsere großen Jungs es dieses Mal besser machen. Das Auftaktspiel gegen die Auswahl des Robert-Havemann-Gymnasiums startete verheißungsvoll mit einem deutlichen Gewinn (4:17) der ersten Halbzeit. Doch in der zweiten Halbzeit fand der Gegner deutlich besser ins Spiel, während wir uns die ein oder andere kleine Nachlässigkeit leisteten. Doch die Mannschaft behielt einen kühlen Kopf und konnte auch die zweite Halbzeit mit 12:13 Toren für sich entscheiden. Die zweite Partie gegen die Spieler der Wilma-Rudolph-Oberschule entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit (20:5 und 12:4). Im dritten Spiel gegen die Mannschaft der Sophie-Scholl-Schule wurde es dann nochmal eng. Der erste Satz (10:10) musste durch einen Schiedsrichterball entschieden werden. Auch hier zeigte unser Team Nervenstärke und konnte die erste Halbzeit 11:10 für sich entscheiden. Eine sehr starke Phase in der zweiten Halbzeit sorgte schließlich für einen deutlichen Sieg (16:7). So gewannen wir unsere Gruppe A und traten im Finale gegen den Sieger der Gruppe B an.
Das war das Team des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums. Keine leichte Aufgabe. Beide Mannschaften starteten motiviert und konzentriert. Wir zeigten tolle Aktionen, doch der Gegner ebenfalls. So ging es hin und her, bis jede Mannschaft eine Halbzeit gewonnen hatte. Also musste durch einen Schiedsrichterball entschieden werden, wer den Sieg im Landesfinale Beach-Handball 2025 U20 männlich erringen wurde. Und: Tata! Es waren wir!!

U20 weiblich
Nun griffen auch unsere Mädchen ins Geschehen ein. Die erste Aufgabe bestand allerdings darin, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen. Dies gelang zum Glück, da Magdalena unerwartet einspringen konnte und Karolina ihre französische Austauschschülerin Tania mitbrachte. Taktisch waren wir mit dem kleinen Kader zwar immer noch sehr limitiert, dennoch fanden wir eine solide Aufstellung mit Magdalena als Torfrau und Celina und Karo als Shooter. Lilli und Tania waren vor allem in der Defensive und beim Spielaufbau gefragt. Es schien gut zu funktionieren, denn im ersten Spiel konnten wir mit 16:11 und 14:10 gleich einen 2:0-Sieg gegen die Mannschaft des Robert-Havemann-Gymnasiums feiern.
Im zweiten Spiel gegen die Mädchen der Wilma-Rudolph-Oberschule begannen wir sehr dominant und gewannen die erste Halbzeit klar mit 11:3 Punkten. Aber in der zweiten Halbzeit hatte sich der Gegner besser auf uns eingestellt und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches wir am Ende knapp mit 9:8 Punkten gewinnen konnten.
Im letzten Spiel traten wir der Auswahl der Katholischen Schule Salvator entgegen, die ebenfalls ungeschlagen im Turnier war. Es ging also um Gold. Tatsächlich wurde es ein würdiges Finale, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten und hochklassige Aktionen zeigten. Nach jeder Halbzeit waren Schiedsrichterbälle nötig, um eine Entscheidung herbeizuführen. Leider konnten wir an dieser Stelle nichts gegen eine großgewachsene Spielerin der Salvator ausrichten, die jedes Mal den Ball für ihr Team sicherte. So blieb es für uns wie im Vorjahr bei der Silbermedaille, die wir dennoch stolz in Empfang nahmen.
Etwas Wehmut gab es am Ende aber doch. Denn wie jedes Jahr stellte das Beach-Handball-Turnier auch einen Schlusspunkt für einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule dar. In diesem Jahr traf es Celina, die ihren letzten Auftritt im roten Trikot unserer Schule hatte. Mit Celina hatten wir ein Ausnahmetalent an unserer Schule; sie war an vielen Mannschaftserfolgen sowohl in der Halle als auch auf Sand beteiligt, nicht zuletzt führte sie in diesem Schuljahr unser Team zum Berliner Schulmeistertitel im Hallenwettbewerb. Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft, Celina!

U16 männlich
Am zweiten Wettkampftag wurde es richtig turbulent, denn gleich fünf Mannschaften unserer Schule waren gemeldet. Los ging es mit der U16-Spielklasse (Jahrgänge 2010-2012). Leider war unser Jungenteam personell so geschwächt, dass Clara und Emilia aushelfen mussten, damit keine Unterzahl drohte. Dies stellte sich jedoch sofort als eine echte Bereicherung für das Jungenteam heraus. So konnte Moritz als Shooter entlastet werden. In der Verteidigung nutzen Leon und Christoph ihre Reichweite gut aus, um das Zentrum zu schließen und der schnelle Felix übernahm Manndeckungsaufgaben. Wenn jemand kurz eine Verschnaufpause brauchte, sprang Emil ein. So gelang es, die zweite Mannschaft des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums klar mit 10:7 und 9:3 zu bezwingen.
Der zweite Gegner, die Auswahl des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums, war dann jedoch in beiden Halbzeiten zu stark. Hier stand uns eine rein aus Handballern bestehende Mannschaft gegenüber, die gut eingespielt war. Bedenkt man aber, dass wir drei Spieler in unseren Reihen hatten, die kein Handball im Verein spielen, so boten wir durchaus eine anständige Leistung.
Im dritten Spiel gegen das Team der Merian-Schule hätte es jetzt eines Sieges bedurft, um nicht vorzeitig aus dem Turnier auszuscheiden. Die Begegnung war auch relativ ausgeglichen. Zwar verloren wir die erste Halbzeit, dennoch war klar, dass wir eine realistische Siegchance hatten. In der zweiten Halbzeit verteidigte die Mannschaft gut, es fehlte aber das nötige Quäntchen Glück im Angriff, sodass wir am Ende auch diese mit 7:9 Punkten abgeben mussten. So belegten wir schließlich den 7. Platz.

U16 weiblich
Bei den Mädchen war die personelle Situation gleichfalls angespannt, da am Wettkampftag nur Clara, Emilia und Pauline aufliefen. Hier geht ein großer Dank an Linda und Lucrezia, die Paulines Hilferuf folgten, mega spontan einsprangen, ein Platzen der Mannschaft damit verhinderten und direkt ins „Kalte Wasser“ geworfen wurden, da -kaum angekommen – gleich das erste Spiel angepfiffen wurde. Umso erstaunlicher, dass die Mannschaft schnell zusammenfand und sich von Anfang an gut verkaufte. Auch wenn das Spiel gegen die Merian-Schule verloren ging, so doch nur knapp und mit einer ansprechenden Leistung.
In der darauffolgenden Partie gegen die Mannschaft des Romain-Rolland-Gymnasiums kam es zum Lokalderby und siehe da, wir gewannen die erste, sehr umkämpfte Halbzeit mit 8:6 Punkten. Die taktische Umstellung, Pauline als feste Torfrau zu setzen, damit sich Clara und Emilia als Shooter abwechseln konnten, funktionierte gut. Beeindruckend war auch, wie sich Lucrezia und die schnelle Linda (beide sind keine Spielerinnen im Handballverein) ins Spiel einfanden und eine gute Defensive bildeten. Auch in der zweiten Spielphase gab es keinen Leistungseinbruch. Mit einem physisch starken Auftritt gewann die Mannschaft am Ende klar mit 14:8 Punkten. Alles war nun wieder möglich.
In der dritten Begegnung wartete die erste Mannschaft des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums auf uns. Eine harte Aufgabe, wie sich schnell zeigte, denn die Gegnerinnen ließen den Ball gut laufen und trugen ihre Angriffe rasch voran. Zum Glück hielt uns Pauline mit guten Paraden lange im Spiel. Am Ende fehlte leider auch hier das Quäntchen Glück, das man gerade noch gehabt hatte und sicherlich forderten auch das doppelte Spielen von Clara und Emilia seinen Tribut. Zum Schluss stand es 13:8 und 11:9 gegen uns. Der sechste Platz im Turnier stellt unter den Umständen trotzdem einen Erfolg dar.

U18 männlich
Weiter ging es mit dem Wettbewerb in den Altersklassen U18 (Jahrgänge 2008 bis 2011). Bei den Jungen präsentierten wir uns dabei gleich mit zwei Mannschaften. Erfreulicherweise konnten beide Teams ihr erstes Spiel in ihren Gruppen erfolgreich gestalten und siegten gegen die Spieler der Carl-Zeiss-Schule und des Romain-Rolland-Gymnasiums. Doch wie der Sieg im ersten, so wurde auch die Niederlage im zweiten Spiel geteilt: Während unsere zweite Mannschaft das Nachsehen gegen die Merian-Schule hatte, verlor unsere erste Mannschaft gegen das Eckener-Gymnasium. So kam es, dass sich unsere beiden Mannschaften im kleinen Finale um Bronze gegenüberstanden. Hier wurde sich ein spektakulärer Schlagabtausch geliefert, bei dem die Freude am Spiel und tollen Aktionen im Vordergrund standen. Die vielen gelungene Kempa-Tricks und Pirouette-Tore sorgten auch für Beifall beim Publikum. Damit hatten sich am Ende alle eine Bronzemedaille verdient.

Übersicht der Erfolge im Beach-Handball des Georg-Herwegh-Gymnasiums (Jungen)
| U16 (ehemals WK III) | U18 (ehemals WK II) | U20 (ehemals WK I) | |
| Landesentscheid 2018 | 5. Platz | – | – |
| Landesentscheid 2019 | Goldmedaille | – | – |
| Landesentscheid 2020 | pandemiebedingt ausgefallen | ||
| Landesentscheid 2021 | |||
| Landesentscheid 2022 | Bronzemedaille | Goldmedaille | 4. Platz |
| Landesentscheid 2023 | Gold und Silber | 5. Platz | Goldmedaille |
| Landesentscheid 2024 | Bronzemedaille | Silbermedaille | 6. Platz |
| Landesentscheid 2025 | 7. Platz | Bronzemedaille | Goldmedaille |
U18 weiblich
Am Nachmittag griffen dann unsere Mädels ins Geschehen ein. Es galt, die Silbermedaille vom Vorjahr zu verteidigen. Da die Mannschaften des Georg-Büchner-Gymnasiums und des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums am Wettkampftag nicht antreten konnten, war dies auch ein sicheres Unterfangen, da nun nur noch die Merian-Schule übrigblieb. Der Spielmodus wurde auf Hin- und Rückspiel geändert. Im Hinspiel fand die Mannschaft sofort einen guten Spielrhythmus. Unsere Shooter Karo und Lou konnten ihre Wirkungstreffer erzielen. Beide Halbzeiten konnten gewonnen und dazu acht Punkte Vorsprung in das Rückspiel genommen werden. Die Weichen waren auf Sieg gestellt.
Im Rückspiel erlebten wir jedoch eine böse Überraschung. Die Gegnerinnen hatten sich neuformiert und agierten schneller und präziser. Wir verloren die erste Halbzeit mit 11:13 Punkten. Nun mussten wir auf der Hut sein. Immerhin hatten wir noch sechs Punkte Vorsprung. Unsere Mädels gaben alles, aber die Gegnerinnen spielten sich in einen wahren Rausch. Unser Rückstand in der zweiten Halbzeit wuchs, bis es am Ende tatsächlich 16:9 gegen uns stand. So trennte uns am Ende doch ein Punkt zur Goldmedaille. Die Mannschaft nahm es aber mit Fassung und respektierten die starke mentale und kämpferische Leistung der Kontrahentinnen.

Übersicht der Erfolge im Beach-Handball des Georg-Herwegh-Gymnasiums (Mädchen)
| U16 (ehemals WK III) | U18 (ehemals WK II) | U20 (ehemals WK I) | |
| Landesentscheid 2018 | 7. Platz | – | Goldmedaille |
| Landesentscheid 2019 | – | 5. Platz | – |
| Landesentscheid 2020 | pandemiebedingt ausgefallen | ||
| Landesentscheid 2021 | |||
| Landesentscheid 2022 | – | Goldmedaille | – |
| Landesentscheid 2023 | Goldmedaille | Silbermedaille | Silbermedaille |
| Landesentscheid 2024 | Silbermedaille | Silbermedaille | Silbermedaille |
| Landesentscheid 2025 | 6. Platz | Silbermedaille | Silbermedaille |
Schwimmen Rund um Scharfenberg 2025

Bei sommerlichen Temperaturen haben am 04.07. einige unserer Schülerinnen und Schüler das in die Tat umgesetzt, worüber wahrscheinlich viele am Mittwoch bei 38°C nachgedacht haben: ein Bad im kühlen Wasser. Allerdings haben sie dabei noch 600m schwimmend zurückgelegt und sich gegen Gleichaltrige beim alljährlichen Schwimmwettkampf der Schulfarm Insel Scharfenberg durchgesetzt.
Insgesamt sind 2 Schülerinnen und 7 Schülern für das Georg-Herwegh-Gymnasium zum Wettkampf gefahren, betreut durch Herrn Lohde und Frau Hammerschmidt. Alle haben das Ziel erreicht und eine wohlverdiente Teilnehmermedaille erhalten.
Vor Ort hat alles – Dank der guten Organisation der Schulfarm und unserer unkomplizierten Schüler*innen – gut geklappt, sodass sich der Tag bei dem Blick auf das Wasser und der Sonne im Gesicht ein Stück weit wie Urlaub angefühlt hat. Bild anbei.Mit Jonathan T. (Platz 2), Juri S. (Platz 2) und Theodor T. (Platz 6) haben wir drei Top 6 Platzierungen erreichen können, aber die tollen Leistungen der anderen Schwimmerinnen und Schwimmer haben uns genauso erfreut.
Ein großes Dankeschön an Herrn Bitzan für die Organisation seitens unserer Schule.

Auf dem Bild zu sehen sind unsere Schwimmerinnen und Schwimmer (v.l.n.r) vor dem Sprung in das kühlende Wasser.
Elisa, Kristina, Moritz, Christoph, Emil, Finn, Jonathan, Juri, Theodor
Gedenkstunde auf dem Friedhof der Märzgefallenen

„März 1848 – Ein Ruf so laut, dass er bis heute schallt“ – Mit diesem Satz beginnt der Text eines Gedichts, welches die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Geschichte im 11. Jahrgang während der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Revolution 1848 auf dem Friedhof der Märzgefallenen vorgetragen haben. In ihrem Beitrag haben sich die Schülerinnen und Schüler nach intensiver Auseinandersetzung mit der Märzrevolution auch damit beschäftigt, was diese heute noch für Fragen aufwerfen kann: „Doch was ist heute geblieben und welche dieser Träume glimmen nur noch schwach?“ So hat der Kurs die Zuhörerschaft mit einem beeindruckenden Vortrag und der Frage zurückgelassen, ob unsere Schule nicht Emma-und-Georg-Herwegh-Gymnasium heißen müsste?!?
Einladung und Ankündigung zur Gedenkstunde auf dem Friedhof der Märzgefallenen – vorangegangene Ankündigung
Die Gedenkstunde zur Märzrevolution wird auch in diesem Jahr von den Schülerinnen und Schülern des Georg-Herwegh-Gymnasiums mitgestaltet. Der Leistungskurs Geschichte aus dem 11. Jahrgang lädt herzlich zur Gedenkstunde mit feierlicher Kranzniederlegung am 18. März 2025 um 16:30 auf dem Friedhof der Märzgefallenen ein.

Teilnahme des Wahlpflichtkurs Geschichte am Jugendforum denk!mal im Berliner Abgeordnetenhaus am 28.01.2025

Als Wahlpflichtkurs Geschichte sind wir am 28.01.2025 ins Berliner Abgeordnetenhaus eingeladen worden und haben im Rahmen des Jugendforums ,,denk mal!” die „Gerhard-Patenschaft“ des Georg-Herwegh-Gymnasiums vorgestellt. Zu diesem Anlass haben wir Kuchen gebacken, unser Projekt „Kuchen für Gerhard“ vorgestellt und zusammen mit vielen anderen Jugendlichen an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Die Ausstellung wurde durch die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses feierlich eröffnet und mit einem anschließenden Rundgang gewürdigt. Die Ausstellung aller Projekte war vom 28.01.2025 bis zum 20.2.2025 in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses zu sehen.