Promotage 2026 am Georg‑Herwegh‑Gymnasium
Insgesamt neun fünfte Klassen von vier Reinickendorfer Grundschulen besuchten am 9. und 10. Juni 2026 unser Georg‑Herwegh‑Gymnasium, um in zweieinhalb Stunden einen lebendigen Einblick in unseren Schulalltag zu gewinnen. Die Veranstaltung wurde hervorragend von der SV organisiert und durch engagierte Schülerinnen begleitet. Die Promotage für die Reinickendorfer Grundschulen fanden in diesem Jahr nach durchweg positiven Rückmeldungen im letzten Jahr zum zweiten Mal statt.
An der ersten Station präsentierten Oberstufenschülerinnen unser Gymnasium, beantworteten Fragen zu Unterricht, Angeboten, AGs und Schulalltag und gaben den Grundschülerinnen einen authentischen Einblick in das Leben an unserer Schule. Ein weiterer Vortrag stellte die Musikprojekte, die Musikfahrt sowie die Sprachwahlmöglichkeiten vor. Besonders spannend für die Grundschülerinnen: ein kurzer Austauschbericht aus Frankreich, der Lust auf Fremdsprachen und internationale Begegnungen machte.
Im Fachtrakt erhielten die Schülerinnen einen Einblick ins naturwissenschaftliche Arbeiten am GHG: Unterstützt durch Lehrkräfte und Schülerinnen aus Mittel- und Oberstufe konnten die Kinder an mehreren Stationen selbst experimentieren. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten für die sorgfältige Vorbereitung und Betreuung.

Die Biologie-Stationen boten spannende Einblicke in Verhalten und Physiologie:
Verhaltensbeobachtungen von Hausmaus und Wüstenrennmaus – angeleitet durch Schülerinnen des Biologie‑Zusatzkurses, die den Versuch zuvor im Unterricht durchgeführt und ausgewertet hatten. Mehlkäferlarvenrennen – die Larven wurden vor dem Rennen unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt, um zu untersuchen, wie Temperatur die Aktivität wechselwarmer Tiere beeinflusst.

Die Chemie-Stationen waren ein echtes Highlight, denn hier wurde es bunt, heiß und manchmal sogar – passend zu unserem MU-Profil – musikalisch: Beim Flammenfärben ließen verschiedene Metallsalze die Flamme in Grün, Rot oder Violett aufleuchten. Die Kinder lernten, wie Elemente anhand ihrer charakteristischen Flammenfarbe identifiziert werden können. Ein weiteres anschauliches Experiment war der Bau eines Feuerlöschers, aus Haushaltschemikalien, der die Flamme auf scheinbar magische Art und Weise erstickte. Zudem konnten die Schülerinnen testen, welche Flüssigkeiten Strom leiten und erforschten, warum das so ist. Unsere jungen Besucher waren so mutig, mit Methangas gefüllte Seifenblasen in der Hand zu entzünden und beeindruckende Feuerbälle aufsteigen zu lassen. Beim Experiment der „singenden Coladose“ erzeugte eine mit Wasserstoff gefüllte Getränkedose zunächst einen lauter werdenden Pfeif-Ton, um sich schließlich mit einem lauten Knall zu verabschieden.

Auch die Physik bot eindrucksvolle Mitmachstationen. Die Kinder konnten mithilfe einer Vakuumpumpe beobachten, wie sich Objekte im Vakuum verhalten und welche wichtige Rolle der Luftdruck im Alltag spielt. Anhand von Luftstrom- und Luftdruckexperimenten konnten die jungen Besucherinnen physikalische Phänomene direkt ausprobieren und verstehen. Und zwischendurch wurde sogar ein wenig gezaubert – oder war es doch Physik? Das blieb das Geheimnis der Vorführenden. Die Promotage wurden getragen von einem großen Team aus Schülerinnen, die mit Begeisterung erklärten, anleiteten und begleiteten. Ihr Engagement machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Unterstützt wurden die Schülerinnen von Lehrkräften aus den Naturwissenschaften. Die Rückmeldungen der Grundschülerinnen waren durchweg positiv: spannend, abwechslungsreich, freundlich, überraschend – und vor allem sehr motivierend. Viele äußerten den Wunsch, bald wiederzukommen oder später selbst ans Georg‑Herwegh‑Gymnasium zu wechseln.
