Projekte

Simson und Delila   Richter 16 1-30


Four-Night-Stand in Sorek

Im Tale Sorek lebte die geile Dorfnutte Delila. Eines Tages kam ein sexgeiler Typ, namens Simson. Er hatte Schultern wie ein Elefant, Oberarme wie Oberschenkel und die perfekteste und durchtrainierteste Wampe im ganzen Land. In einem Wort: der Schrecken aller Ehemänner. Nachdem Delila sich aufgestylt hatte, ging sie zur Herberge, in der Simson wohnte, um den sagenumwobenen, geilen Simsonkennen zu lernen". Es war eine lange, heiße und laute Nacht, was die Nachbarn spüren konnten. Sie trieben es so wild, dass die Wände wackelten. Als die Philister dies hörten, gingen sie zu Delila und versprachen ihr 1.000.000 Silberstücke, wenn sie herausfände, wie Simson mit seinen übermenschlichen Kräften zu überwältigen sei. Zuerst wusste sie nicht, wie sie es anstellen solle, doch dann hatte sie eine Idee. An diesem Abend stylte Delila sich besonders auf. Sie zog ihre knappeste Reizwäsche an. Nach einem noch längeren, heißeren und lauteren Liebesakt, fing sie an, seine Schwachstelle aus ihm heraus zu locken. "Simson, du Hengst! Stimmt es wirklich, dass du übermenschliche Kräfte hast?" "Wenn du das sagst." "Hast du denn überhaupt keine Schwäche? Jeder Mensch hat eine!" "Ja, mein Schatz, auch ich hab eine kleine Schwäche. Wenn man mich mit sieben frischen Bastseilen fesselt, verliere ich meine Kräfte." Sofort brachten die Philister die gewünschten Seile und im Schlaf fesselten sie ihn. Als Simson erwachte, zerriss er die Seile jedoch, als wären sie aus Papier. Die Philister, die in dem Kammer waren, flüchteten sofort. In Tränen fragte Delila: "Du Penner, warum hast du mich belogen? Bin ich nicht gut genug für dich? Sag mir jetzt die Wahrheit!" "Ok, ich sag es dir. Wenn du mich beim Liebesspiel mit neun Stricken fesselst", er zwinkerte ihr zu, "schwinden meine Kräfte." Als sie an diesem Abend zu ihm ging, steckte sie sich neun Stricke ein. Als sie gerade auf ihm war und er schwer am Pumpen, zog sie die Stricke aus der Tasche und fesselte ihn. Es wunderte sie, dass er es geschehen lies. Als er am nächsten Morgen nicht neben ihr lag, wusste sie, dass er wieder gelogen hatte. Er saß auf einem Hocker in der Ecke. "Warum sagst du mir nicht die Wahrheit?" fragte sie. "Ich wollte immer schon mal mit neun Stricken gefesselt werden", antwortete er lüstern. "Wie kann ich dich sonst bändigen?" "Flechte mein Haar zusammen." "Oben oder unten?", fragte sie mit großen Augen. "Leider oben." Er lächelte. Delila ging frohen Mutes zu ihm. Nach ein paar Flaschen Wein drehte sie ihn auf den Bauch, massierte und streichelte ihn. Dann flocht sie seine Haare zusammen und band sie an einen Pflock. Anschließend drehte er sich um und riss mit seinen Haaren den Pflock heraus. "Du hast mir wieder nicht die Wahrheit gesagt. Du", sie überlegte kurz "Arschloch! Wie kannst du sagen, dass du mich liebst, obwohl du mich belügst?" "Es tut mir so leid. Nun weiß ich, dass es dir ernst ist mit mir. Also, du musst meine sieben Locken abschneiden, dann kacken meine Kräfte ab." Delila erkannte, dass er ihr die Wahrheit gebeichtet hatte, ging zu den Philistern und sagte: "Bringt heute das Geld zu mir. Heute Abend werden seine Kräfte schwinden." Es wurde schon dunkel, als sie sich eine Schere einsteckte und sich auf den Weg machte. Delila versprach Simson, dass es die härteste und längste Nacht von allen werde. Als sie drei Flaschen des edelsten Champagners des Hauses geleert hatten, holte sie die Schere heraus und legte sie unter das Kissen. Nachdem die beiden ihre Orgie beendet hatten, es war 4:30 Uhr, schmiegte sie sich an seinen Rücken. Langsam führte Delila ihre Hand unter das Kissen, griff die Schere und schnitt die sieben Locken ab. Schnell waren die Haare und die Schere in der Tasche verschwunden und Delila vor der Tür. Auf dem Gang warteten schon die Philister. Einige von ihnen waren eingeschlafen. Sie nickte einem zu und ging nach Hause. Als Delila ihn am nächsten Morgen besuchte, drehte er die Mühle des Gefängnisses. Seine Augen waren ausgestochen und er ignorierte seine Umwelt. Die Fürsten der Philister wollten ein großes Fest zu Ehren ihres Gottes Dagon veranstalten. Das ganze Volk war gekommen, um den Sieg über den Feind zu feiern. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde viel getrunken. Dann ließen sie Simson zu sich bringen, um an ihm Spaß zu haben. Sie verspotteten ihn aufs böseste. Simson bat den Jungen, der ihn führte: "Lass meine Hand einen Moment los, ich möchte mich an der Säule anlehnen." Leise betete er: "Herr, gib mir meine Kraft, um mich an den Philistern zu rächen." Er tastete nach den Säulen, die das Haus trugen, nahm seine ganze Kraft zusammen und stürzte sie um. Das Dach stürzte ein und er tötete mehr Philister, als in seinem bisherigen Leben zusammen. Auch alle Fürsten starben. Am Tag danach kam seine Familie, holte seinen Leichnam aus den Trümmern und begrub ihn neben seinem Vater.

Felix Stein, Richard Putzar
Impressum